2. Wohnsiedlung: Beginn der Bundesrepublik (1949 – 1960)
Von den Barackenlagern zur Trabantenstadt

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Der Bau der auf dem Reißbrett geplanten
Trabantenstadt Langwasser beginnt im Jahr 1957.
Seit 1949 leben hier in einer Wohnsiedlung
aus Holz- und Steinbaracken dreitausend
aus Schlesien und dem Sudetenland vertriebene
Deutsche.

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An die Wohnsiedlung schließt sich das von einer
Mauer umgebene „Bundessammellager“ an. Es
ist die Keimzelle des späteren Bundesamts für
Migration und für alle in der Bundesrepublik
asylsuchenden Ausländer zuständig.
Es löst 1953 das vom Freistaat Bayern seit 1949
betriebene „Regierungslagers“ ab, in dem sich mehr
als fünftausend Menschen aus über dreißig Nationen
gedrängt hatten.
1960 verlegt man das „Bundessammellager“ nach Zirndorf.
Wie alle Ausländerlager in Langwasser wird
es vom Volksmund „Valkalager“ genannt.